Besuchshund Mette und ihr Rudel
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Der Labradoodle


Der Labradoodle ist ein sogenannter Designerhund, also eine gezielte Mischung zweier Rassehunde mit dem langfristigen Ziel, eine neue Rasse zu entwickeln, die die guten Eigenschaften der Ausgangsrassen miteinander vereint. Im Ursprungsland Australien und in den USA ist diese Rasse (siehe auch Australian Labradoodle auf der Seite Verschiedene Doodletypen) bereits offiziell anerkannt.


In der ersten Generation, der F1 Generation, ist ein Elternteil ein Labrador und der andere Elternteil ein Pudel (engl. Poodle), wodurch sich die Namensgebung ableitet. Hierzulande sind diese Hunde noch einfache Rassemischlinge mit steigender Bekannt- und Beliebtheit. Züchter gibt es inzwischen in Europa und Amerika, sowie natürlich Australien.

 

Labradors werden weltweit sehr häufig als Blinden- oder Behindertenhunde eingesetzt, durch die Einkreuzung von Pudeln erreichte man, dass sich diese Rasse auch für Allergiker besser eignet, da Pudel grundsätzlich nicht haaren und diese Felleigenschaft ab der zweiten Generation sehr gut weiter vererbt wird.

 

Labradoodles werden in allen Verbreitungsländern häufig als Therapiehunde eingesetzt, da sie meist ein sehr freundliches Wesen haben und in der Regel sehr menschenbezogen sind. Außerdem sind es sehr gelehrige, intelligente Hunde, die sich gut erziehen lassen und den s.g. "will to please", den "Willen zu gefallen", mitbringen.

 

Da Großpudel noch etwas höher als Labradors werden, dafür aber zierlicher sind, haben die meisten Labradoodles eine Endgröße von ca. 56-62 cm und ein Endgewicht von etwa 26 - 34 kg. Sie sind also nicht so stämmig wie ein Labrador, dafür oft größer. Es gibt aber auch mittlere und kleine Labradoodles, die durch Einkreuzung von Mittel- und Kleinpudeln entstehen, vom ursprünglichen Gedanken her werden aber Großpudel zur Zucht verwendet.

 

Mit zunehmender Bekannt- und Beliebtheit läuft leider auch der Labradoodle Gefahr zum Modehund zu werden, weshalb man sich den Züchter, bei dem man den Welpen kaufen möchte, ganz genau ansehen sollte.

 

Gerade im Bereich der Designer-Hunde-Zucht gibt es leider viele Menschen, die das schnelle Geld wittern und mal eben auf den Zug aufspringen, ohne die Zuchttiere gründlich tierärztlich untersuchen zu lassen. So besteht leider immer die Gefahr, dass rassetypische Erkrankungen der Ausgangsrassen auch auf die Welpen übertragen werden.

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